takt.-techn. Angaben zur FuMS P-40

Werksbezeichnung : 1RL128D russische Bezeichnung : "Bronja" NATO-Bezeichnung : "Long Track"
Frequenzbereich : ~ 2,6 GHz Impulsleistung : ~ 1,6 MW Dauerstrichleistung :
Impulswiederholfrequenz : 400 / 800 Hz

Impulsdauer : 2,2 µs

Drehzahl Antenne : 4 / 6 / 12 U/min.
8 eingestellte Festfrequenzen (quarzgeneriert) 5 Sendestufen
Empfängerempfindlichkeit :
max. Reichweite (lt. SG) : 350 km Diagrammbreite (horizontal) : 1,5 0 Diagrammbreite (vertikal) : -
Entfernungsauflösung : 1500 m
Reichweite :
Stromversorgung : 2 Turbinengeneratoren je 100 kW (1 in Reserve)
Zeit bis zur GA aus Marschlage : < 6 Min.
Bestand : 1 x Basisfahrzeug mit einer Gefechtsmasse von 36,5 t
Besatzung : 1 x Stationsleiter (Zugführer) Planstelle Hauptmann
1 x Funkorter / Gruppenführer Planstelle Unteroffizier (SaZ)
1 x Elektromechaniker / Kraftfahrer Planstelle Unteroffizier (SAZ)
3 x Funkorter Planstelle Soldat im Grundwehrdienst
Bemerkung :
Mail vom 07.05.2005 an die Redaktion
Für die P-40 gab es noch eine zweite Tarnbezeichnung : 1RL111. Das war die 1. Ausführung mit nur drei Höhenzonen. (Die unterste wurde bei der 1RL128 zur besseren Ortung von tieffliegenden Zielen geteilt.) Es kann sein das dieser Typ in der NVA selten war. Auf jeden Fall war die P-40, auf der ich mal 1,5 Jahre in Basepohl verbringen durfte, 1977 so verschlissen, daß sie zur Generalreparatur nach Pinnow mußte. Es wurde erzählt, sie sei die älteste in der NVA.

H.-J. Haase

Mail vom 22.04.2008 an die Redaktion

Hallo, zur Information :

die 1RL128 wure nicht nur in den FuTT eingesetzt, sondern auch in den FRR der LaSK.

In den FRR des Typs 2K12 wurde die 1RL128 DM1 zusammen mit dem PRW-9 B, der P-19 und P-18 im Gefechtsstand im Komplex mit der 9S416 (KBU) eingesetzt.

In den FRR des Typs 2K11 wurde sie zusätzlich in den Abteilungen als Zielzuweisungsstation genutzt. Hier trug sie die Bezeichnung 1S12.

In den FRR 2K12 hatte die P-40 ein Jägerleitgerät mit Aufzeichnung auf Magnetdraht (8 Stunden Aufzeichnungslänge) In der 1S12 fehlte dieses Gerät und wurde durch ZZW-Technik ersetzt.

Gunter Hempel

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