Gaestebuch der Seiten der FuTT der NVA
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Bisher gibt es 1329 Eintraege.

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 Manfred Rittwage (Eintrag 1329) schrieb am 05.10.2018 um 19:28 Uhr : | Details
 
Gruss an alle Marxwalder von 1957 - 59
Manfred Rittwage
 
 koehlerliesel (Eintrag 1328) schrieb am 03.10.2018 um 20:17 Uhr : | Details
 
Hallo Kameraden
Hier ein Gruß aus Lauscha. Der Sommer ist nun vorbei und der Herbst hat uns mit Gewalt eingeholt. Die ersten weißen Flocken waren in den letzten Tagen auch schon dabei in der Nähe der FuTK-512 Steinheid. Dabei ist mir etwas eingefallen, da ja heute Feiertag ist. Der damalige Feiertag ist ja erst am 7.10. gewesen. An diesem Tag wurde ich vorzeitig zum Gefreiten befördert und ich war gerade im Urlaub zu Hause. Als ich meine Straße zum Zentrum meiner kleinen Heimatstadt gegangen bin, kam mir doch die Postbotin entgegen mit einem Telegramm aus Athenstedt und übergab mir das Schreiben. Die Frage der Frau: Du musst wohl wieder fort ? Ich habe das Telegramm geöffnet. Es war das Glückwunschtelegramm aus Athenstedt zu meiner Beförderung zum Gefreiten. Ich habe der Wally, so hieß die Postbotin, die in meiner Straße wohnte, gesagt, daß ich nicht fort musste und es ein Glückwunschtelegramm gewesen ist. Es war ja so, daß die Nachbarn auch froh waren, wenn ein Soldat aus der Straße oder aus dem Ort mal nach langer Zeit wieder zu Hause waren. Denn man hat sich ja in unserem überschaubaren Ort gekannt.
Das war jetzt meine Erinnerung an den Anfang des Oktobers. Ich hoffe, Ihr habt den Tag der Deutschen Einheit genossen. 1977 war an diesen Feiertag nicht zu denken.
So nun genug. Viele Grüße aus Lauscha von Koehlerliesel.
Einen besonderen Gruß an alle ehemaligen Athenstedter aus der FuTK-613.
 
 didi (Eintrag 1327) schrieb am 24.09.2018 um 09:35 Uhr : | Details
 
Ich finde es immer wieder recht interessant, welche Erlebnisse hier von vielen beschrieben werden. Eins möchte ich auch noch zum Besten geben. Es war im strengen Winter 1970, konkret im Februar und 2 Monate vor meiner Entlassung in der FuTK-268 Sömmerda/Kranichborn. Als EMK hatte ich mal wieder Wache. Es schneite wie verrückt und ich war am späten Nachmittag gerade als Posten in der Funktechnischen Zone unterwegs, als plötzlich ein Hubschrauber zwischen unseren Radarstationen landete. Ich traute meinen Augen nicht, ausgerechnet wo ich hier rumlaufe, muss das passieren. Eine Übung? Nein weit gefehlt er war wie sich später rausstellte wegen Funkproblemen Notgelandet, hatte nur noch das rote Licht von unserem AMU Mast gesehen. Nach der Landung (es waren Russen)sprangen ca. 10 hochrangige "Fellmützen" mit viel "Lametta" auf den Schultern heraus. Was tun? Wie gelernt, Knarre hoch und alle strammstehen lassen. Hat sich auch keiner mehr bewegt. Dann kam schon der Wachhabende mit OvD und KC. Meldung gemacht und dann war für mich die Sache erledigt. Nächsten Tag beim Morgenappell "für vorbildliches Verhalten im Wachdienst" 3 Tage Sonderurlaub abgefasst.
 
 Jürgen Krause (Eintrag 1326) schrieb am 21.09.2018 um 10:01 Uhr : | Details
 
Am 21.September starb der damalige Ministerpräsident der DDR Otto Grotewohl. Hätte mit meinem privaten Tagebuch nichts zu tun, aber das Ereignis kam mir beim Anschauen einer Sendung des ZDF zum Jahresrückblick auf 2015 in den Sinn. In dieser auf „heiter“ getrimmten Sendung fragte man Einiges zum Papstbesuch auf den Philippinen und kam zum überraschenden Ergebnis, dass die dort die Straßendurchfahrt absichernden Polizisten dazu verdonnert wurden, Pampers zu tragen. Damit brauchten/durften sie ihren Posten auch im Not(durft)fall nicht verlassen. Nun aber zu Otto: Zur Überführung von dessen Leichnam wurden wir Pinnower Unteroffiziersschüler in Paradeuniform nach Berlin gekarrt, gut verköstigt und dann am Straßenrand in vorgeschriebenem Abstand aufgereiht. Wie lange wir da gestanden haben, dafür habe ich heute absolut kein Gefühl mehr. Der Autor Rüdiger Wenzke schreibt dazu in „Ulbrichts Soldaten: Die Nationale Volksarmee 1956 bis 1971“ auf Seite 406: „Größere Ausmaße nahmen die Vorbereitung und Durchführung der Trauerfeierlichkeiten nach dem Tod des Vorsitzenden des Ministerrates der DDR Otto Grotewohl im September 1964 an. So wurde ein Ehrenbataillon unter Führung von Generalmajor Horst Stechbarth aufgestellt, 8000 Soldaten als Ehrenspalier in den Straßen Ost-Berlins postiert, 50 Offiziere als Ehrenposten, Träger von Ordenskissen und als Kranzkommando eingeteilt sowie 20 LKW G5 zum Transport von Kränzen bereitgestellt.“ Was es nicht alles gab … aber auf den Einfall mit den Windeln für uns ist keiner (Entschuldigung: auch keine!) gekommen. „Trink nicht so viel – musste nicht so viel pullern!“.

Kommentar : Solche Windeln mit diesem Fassungsvermögen gab es wohl damals (1964) wohl nur für Kosmonauten während des Fluges

michael

 
 Ufw. Frank Michel (Eintrag 1325) schrieb am 18.09.2018 um 19:21 Uhr : | Details
 
Während unseres Urlaubs im Spreewald besuchten wir auch Briesnig (bei Forst), wo ich im Mai 1968, also vor genau 50 Jahren, meine Grundausbildung absolvierte. Das ehemalige Grenzerobjekt steht noch, aber ich habe, sicher auch durch die vielen Jahrzehnte, nichts wiedererkannt. An die A-Kompanie kann ich mich relativ gut erinnern. Die Ausbilder haben uns ganz schön geschliffen, aber die 4 Wochen gingen schnell vorbei.Nach dieser Zeit kam ich nach Gleina (Altenburg), wo ich meine Zeit ableistete und wo es mir auch gut gefallen hat.
 
 Neubauer, Wilfried (Eintrag 1324) schrieb am 11.09.2018 um 14:25 Uhr : | Details
 
Hallo an die Ehemaligen des FuTB-31 Stab,
verfolge immer mal wieder die Einträge im Gästebuch. Ofw Frontzek hatte sich auch bereits dort verewigt. Ich kannte ihn noch aus der Zeit, als ich Hilfsfahrlehrer war und wir im Gelände von Biela die Fahrschulausbildung durchführten. Habe es dann nach der Wende geschafft, bei der Bundeswehr zu bleiben und über die Fw-Lehrgänge und Fachdienst-Lehrgänge als Berufssoldat übernommen zu werden. In 6/2006 wurde ich dann wegen Erreichen der Altersgrenze mit 53 Jahren in Pension geschickt. Jetzt bin ich seit 12 Jahren als Wachmann im Einsatz und gehe ab 2019 offiziell in den Ruhestand.
 
 wich, andreas (Eintrag 1323) schrieb am 10.09.2018 um 23:16 Uhr : | Details
 
Hallo,
mal wieder einen gruss von einem ehemaligen gedienten vom gs-33 aus cölpin. leider habe ich bis jetzt keinen ehemaligen mitkämpfer/mitkämpferin finden können. grüsse aus der wetterwarte vom wetterfrosch.
euer ofw. a.d. (gedient von 1982-1988 im gs-33 Wetterwarte)
 
 Steffen Hufenreuter (Eintrag 1322) schrieb am 09.09.2018 um 16:10 Uhr : | Details
 
Hallo Kameraden,
war heute das erste mal nach so vielen Jahre dort um mir das Erlebte noch einmal in Erinnerung zu rufen.
Ich kam nach dem tragischen Todesfall Anfang 1985 vom Ausbildunglager Altwarp nach Groß Molzahn. Das war dann auch kein Zuckerschlecken mehr. Ich hatte meinen Dienst auf der P-18 zu verreichten. Und wenn ich mich richtig erinnere hatte ich mich mit einem Hauptmann angelegt dem ich meine Uffz-Schulterstücken ins Gesicht geworfen hatte. Eigentlich war dies Schwed. Jedoch die hoffnungslose Unterbesetzung hat mich davor bewahrt. Am schlimmsten fand ich jedoch den Drecksbunker und die vielen Kakerlaken ....
Es ist toll, dass Ihr diese Seite führt die ist Klasse danke sehr.
Viele Grüße
Steffen Hufenreuter
 
 Friedland (Eintrag 1321) schrieb am 05.09.2018 um 21:25 Uhr : | Details
 
Bin nach 1975 raus, momemtan im Süden Frankreichs es war spannend in Pudagla, aber auch unheimlich wegen der NATO unter Hauptmann Bienert waren tolle Fotos zu den Übungen der WST machbar ein Leben unter extremen Grüße an Alle FUTKs
 
 Peter Wo.... (Eintrag 1320) schrieb am 21.08.2018 um 14:46 Uhr : | Details
 
Heute jährt sich zum 50. Male der Einmarsch der Truppen der WV -Staaten. Ich hatte leider auch das Glück oder auch Pech am 21.8.68 im FuTK-412 dabei zusein. Kam gerade aus dem Ausgang (ca. 23Uhr 30) und habe nur kurz mich mit der blauweiskarierten Decke im Feldbett zugedeckt. Ab 1Uhr30 kam der Befehl aufstehen und Waffen mit scharfer Munition empfangen. Die Situation war ja schon seit Monaten angespannt aber keiner wusste, wie die Sache ausgeht. Kofferadios waren schon seit längerer Zeit eingezogen. Aber die Funker hatten ja Zugriff auf einige Frequenzen(RLT, Deutschlandfunk u.a.). Haben mit Kopfhörern die politische Lage verfolgt. Ich hatte zum Glück ein Mikki(Mittelwellenempfänger) der in die obere Seitentasche vom gefleckten Kampfanzug passte. Es gäbe noch viel über die folgenden Wochen zu erzählen aber das führt hier zu weit
 
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