Gaestebuch der Seiten der FuTT der NVA
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Bisher gibt es 1334 Eintraege.

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 Neubauer, Wilfried (Eintrag 1324) schrieb am 11.09.2018 um 14:25 Uhr : | Details
 
Hallo an die Ehemaligen des FuTB-31 Stab,
verfolge immer mal wieder die Einträge im Gästebuch. Ofw Frontzek hatte sich auch bereits dort verewigt. Ich kannte ihn noch aus der Zeit, als ich Hilfsfahrlehrer war und wir im Gelände von Biela die Fahrschulausbildung durchführten. Habe es dann nach der Wende geschafft, bei der Bundeswehr zu bleiben und über die Fw-Lehrgänge und Fachdienst-Lehrgänge als Berufssoldat übernommen zu werden. In 6/2006 wurde ich dann wegen Erreichen der Altersgrenze mit 53 Jahren in Pension geschickt. Jetzt bin ich seit 12 Jahren als Wachmann im Einsatz und gehe ab 2019 offiziell in den Ruhestand.
 
 wich, andreas (Eintrag 1323) schrieb am 10.09.2018 um 23:16 Uhr : | Details
 
Hallo,
mal wieder einen gruss von einem ehemaligen gedienten vom gs-33 aus cölpin. leider habe ich bis jetzt keinen ehemaligen mitkämpfer/mitkämpferin finden können. grüsse aus der wetterwarte vom wetterfrosch.
euer ofw. a.d. (gedient von 1982-1988 im gs-33 Wetterwarte)
 
 Steffen Hufenreuter (Eintrag 1322) schrieb am 09.09.2018 um 16:10 Uhr : | Details
 
Hallo Kameraden,
war heute das erste mal nach so vielen Jahre dort um mir das Erlebte noch einmal in Erinnerung zu rufen.
Ich kam nach dem tragischen Todesfall Anfang 1985 vom Ausbildunglager Altwarp nach Groß Molzahn. Das war dann auch kein Zuckerschlecken mehr. Ich hatte meinen Dienst auf der P-18 zu verreichten. Und wenn ich mich richtig erinnere hatte ich mich mit einem Hauptmann angelegt dem ich meine Uffz-Schulterstücken ins Gesicht geworfen hatte. Eigentlich war dies Schwed. Jedoch die hoffnungslose Unterbesetzung hat mich davor bewahrt. Am schlimmsten fand ich jedoch den Drecksbunker und die vielen Kakerlaken ....
Es ist toll, dass Ihr diese Seite führt die ist Klasse danke sehr.
Viele Grüße
Steffen Hufenreuter
 
 Friedland (Eintrag 1321) schrieb am 05.09.2018 um 21:25 Uhr : | Details
 
Bin nach 1975 raus, momemtan im Süden Frankreichs es war spannend in Pudagla, aber auch unheimlich wegen der NATO unter Hauptmann Bienert waren tolle Fotos zu den Übungen der WST machbar ein Leben unter extremen Grüße an Alle FUTKs
 
 Peter Wo.... (Eintrag 1320) schrieb am 21.08.2018 um 14:46 Uhr : | Details
 
Heute jährt sich zum 50. Male der Einmarsch der Truppen der WV -Staaten. Ich hatte leider auch das Glück oder auch Pech am 21.8.68 im FuTK-412 dabei zusein. Kam gerade aus dem Ausgang (ca. 23Uhr 30) und habe nur kurz mich mit der blauweiskarierten Decke im Feldbett zugedeckt. Ab 1Uhr30 kam der Befehl aufstehen und Waffen mit scharfer Munition empfangen. Die Situation war ja schon seit Monaten angespannt aber keiner wusste, wie die Sache ausgeht. Kofferadios waren schon seit längerer Zeit eingezogen. Aber die Funker hatten ja Zugriff auf einige Frequenzen(RLT, Deutschlandfunk u.a.). Haben mit Kopfhörern die politische Lage verfolgt. Ich hatte zum Glück ein Mikki(Mittelwellenempfänger) der in die obere Seitentasche vom gefleckten Kampfanzug passte. Es gäbe noch viel über die folgenden Wochen zu erzählen aber das führt hier zu weit
 
 Der Lange (Eintrag 1319) schrieb am 06.08.2018 um 16:38 Uhr : | Details
 
Hallo Ehemalige aus der FuTK Scharfenberg (Meißen). Leider lese ich nicht einen Beitrag von Euch. Vielleicht sind alle nicht mehr am Leben? Würde mich freuen, mal was von Euch zu lesen. Also nicht verzagen - einfach mal schreiben. EK 2/73 von der 03
Grüße an die Macher der Seite und weiter so.
 
 Carsten Matz (Eintrag 1318) schrieb am 03.08.2018 um 00:10 Uhr : | Details
 
Habe von 1986 bis 1988 in der FUTK 5 in Basepohl meine Armeezeit absolviert. Major Fügner und Hauptfeldwebel Fügner waren die Ansager. Habe wie viele auch auf dem Wachturm und im Einsatz NHL bekommen, acht Operationen und nun ist erst mal Ruhe! Hätte gern noch zum Ufw. Gerald Heise Kontakt gehabt, der war als "Drei-Ender" einer der humansten auf dem endlosen "Schneeflur! Ich habe eine Übung in Erinnerung, alles mussten raus, Generale mit roten Streifen liefen im Wald umher und beobachteten. Dann ABC Alarm, nackig ins Duschzelt und" Frauen in Armeeuniform vor den Duschen"" Oh nee!! Dann in die lange Unterhose rein alles gereinigt...! Ja es war menschlich prägende aber gesundheitlich ein Mist ohne Worte!! Sollte mich jemand kennen, gern Kontakt aufnehmen! Denn menschlich waren wir uns sehr Nahe!!
 
 Jürgen Krause (Eintrag 1317) schrieb am 31.07.2018 um 17:37 Uhr : | Details
 
Mein Thermometer zeigt 35 Grad (31.07.2018) und es soll heute noch etwas mehr werden. Die Natur und die Menschen ächzen unter Trockenheit und Hitze. Ich bin nicht ausreichend tätowiert, um am KDP des Freibades durchgelassen zu werden. Setz ich mich halt in den Keller und grabe in Erinnerungen. Die Definition unseres Striesower Ausgangsbereiches lautete (glaube ich) „So weit die Füße tragen“. Meist trugen uns die Füße zur Bushaltestelle. Von da ging es nur nach Cottbus oder Fehrow. Hinter Letzterem war die Welt ohnehin zu Ende. Das änderte sich für mich und einige weitere Längerdienende spontan mit dem Abschluss des Grundwehrdienstes. Wir durften unsere Motorräder mit in die Dienststelle bringen. Für mich galt das ab Frühjahr 1965. Jetzt brauchten uns die Füße nur noch bis zum Schuppen tragen und die Welt, so fühlten wir, stand für uns offen. Wir nutzten die unklare Definition, um zumindest die nordwestlich gelegenen Dörfer des Spreewaldes um Burg mit ihren urigen Gasthöfen kennen zu lernen. Warum mir das gerade im „Sommerloch“ einfällt? An jedem möglichen Wochenende zog es uns damals nach Byhlegure an den dortigen großen Badesee. Es war schon eine Offenbarung, die immer vorgeschriebene Ausgangsuniform abzustreifen und sich an diesen erholsamen Nachmittagen mit der Badehose unter „normalen“ Menschen bewegen zu können. Auf der Heimfahrt genoss ich im Garten eines Wirtshauses zum ersten Mal eine mir als Sachsen bis dahin unbekannte „Potsdamer“, ein dank der Globalisierung heute überall erhältliches Bier-Mischgetränk. Und wenn wir im Vorbeifahren entdeckten, dass im „Deutschen Haus“ in Burg Tanz war, da konnte uns die Vergatterung zum 24-Stunden-Dienst am nächsten Tag nicht schrecken. Im Frühjahr dieses Jahres lud ich meine Frau nach einem Leinölkauf in Straupitz zur Rast am Byhlegurer See ein. Erschrocken waren wir über den Zustand des dahin führenden Weges. Das Betrachten der stillen schilfgesäumten Wasserfläche beruhigte den durchgeschüttelten Magen und ein köstlicher Hefeplins im „Haus am See“ besänftigte ihn und uns endgültig. Die genannte Spreewälder Spezialität hat es übrigens trotz Globalisierung noch nicht bis Franken geschafft.
 
 Koehlerliesel (Eintrag 1316) schrieb am 28.07.2018 um 19:40 Uhr : | Details
 
Hallo Kameraden
Es ist mir so bei der Hitze durch den Kopf gegangen, dass im Jahr 1977 der Sommer auch so heiß war. Wir waren Anfang Juni eine Woche im Feldlager auf dem Rücken des Huy. Die Zelte standen in einer Kirschplantage unterhalb der Technik. Die Kirschen waren gerade reif und haben uns allen geschmeckt. Nach der Woche musste nichts mehr geerntet werden, die Bäume waren leer. Es war schon ziemlich heiß. Auch in der Nacht hat es sich kaum abgekühlt. Das Schlafen in unseren kleinen Zelten - aus der Zeltplane errichtet - war schon eine Tortur. Ich habe mich immer freiwillig zum Schlafen auf die Station gemeldet, falls es B1 geben sollte. Das war immer noch besser wie im Zelt. Ich habe die Jumborolle als Kopfkissen genommen und auf dem Fußboden meiner P-12 die Wolldecke ausgebreitet und die Stationstür offen gelassen. Ich muss ja nichts weiter sagen, wenn die Station gelaufen ist, hat ja unsere gute russische Röhrentechnik, ordentlich eingeheizt, da hat man schon mal in den Turnhosen Farbe rot und freien Oberkörper gesessen und der Schweiß ist wie den letzten Tage geflossen. Ich hatte aber das Glück dass ich der Tankwart war und konnte so jeden zweiten Tag in die Kompanie zum Tanken für die Aggregate. Da wurde natürlich erst mal ausgiebig geduscht. Nun zu der Luftlage von diesem Bergrücken, die natürlich etwas besser war wie unser Standort in Athenstedt. Von dort konnte man schon den K2 mit bloßem Auge beobachten, was nach Berlin rein und raus geflogen ist, da ja keine weitere Erhebung dazwischen lag. Auch den K1 konnten wir von da oben etwas sehen, den wir sonst nicht auf dem Schirm hatten. So das mal als Sommerloch Füllung von mir, weil es so still ist auf unserer Seite.
Seid alle schön gegrüßt von eurem Köhlerliesel aus Lauscha.
Ich sitze in meinen Garten und ich glaube, ich muss jetzt Schluss machen, denn es gibt gleich B1 für die P-18 in der FutK 512 in Steinheid, denn der Himmel ist rabenschwarz. Es zieht ein Unwetter auf.
Einen besonderen Gruß an alle ehemaligen Athenstedter Kameraden.
 
 didi (Eintrag 1315) schrieb am 17.07.2018 um 11:25 Uhr : | Details
 
Eine ähnliche Geschichte habe ich 1970 ebenfalls erlebt, als im Winter 1970 im Rahmen einer Gefechtsübung der gesamte Funkmessstandort FuTK-268 Pulverturm auf den Flugplatz Laucha an der Unstrut verlegt wurde. Wir hätten damals nie gedacht, dass mal der ganze Standort verlegt wird, aber es wurde durchgezogen. Als damaliger EMK und Einsatzfahrer durfte ich mit einem LO das Führungsfahrzeug stellen. Der ganze Tross mit etlichen Ural, ATS und "Schweine-Sil" brauchte 5 Std. bis zum Ziel. Dann Aufbau und Herstellung Gefechtsbereitschaft und alles bei 10 Grad minus. 3 Tage wurden dort verbracht. An vernünftige Körperpflege war bei den Temperaturen im Freien nicht zu denken. Da kam mir mein Job als Einsatzfahrer zur Hilfe. Es musste von einer nahegelegenen Kantine Trinkwasser herangeschafft werden. Es brauchte nicht viel Überredungskunst die recht offenherzigen Küchenfrauen der Kantine davon zu überzeugen dort mal eine Dusche zu nehmen (inclusive ihrer Hilfe beim Rückenwaschen ). So wurde der stressige "Ausflug" doch noch zu einem tollen Erlebnis. Die Rückführung zum Standort in Sömmerda verlief dagegen recht problematisch. Durch viele durch Schneeglätte beeinträchtigte Landstraßen blieben die Fahrzeuge mit ihrer schweren Anhängelast oft stecken und selbst die ATS hatten mit ihren Ketten echte Probleme. Verlegt wurden damals eine P-35, P-12, P-15 und ein PRW-11. Beruhigend für mich war, dass ich zwei Monate später am 30.April 1970 entlassen wurde und somit nicht mehr viele Schnipsel am Bandmaß hatte.
 
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