Gaestebuch der Seiten der FuTT der NVA
(Link zu den Nutzungshinweisen - bitte vor Eintrag unbedingt lesen ! )
Eintragen | Eintraege ansehen | Hilfe zu Smilies & Codes | AdminCenter


Bisher gibt es 1402 Eintraege.

| Aeltere > | Eintraege 1402 - 1393 | < Neuere |


 Jürgen Krause (Eintrag 1402) schrieb am 15.02.2020 um 13:20 Uhr : | Details
 
Hallo Veteranen, beim Kramen in Erinnerungen, machte es heute bei 1965 "Klick". Unter der Überschrift "Ölkrise" fand ich Folgendes: Die NVA war für ihre ständige Gefechtsbereitschaft selbst verantwortlich und unterhielt im thüringischen Altenburg eine Kfz-Werkstatt, die sich auf die Instandsetzung der robusten russischen SIS-LKW spezialisiert hatte. Eines unserer Fahrzeuge, welche Technik sich in seinem Koffer verbarg, weiß ich nicht mehr, hatte die erforderlichen Arbeiten absolviert und stand zur Abholung bereit. Von Striesow nach Altenburg sind es etwa 240 km, der überwiegende Teil der Strecke lässt sich auf der Autobahn bewältigen. Das Thema „Stau“ war 1965 noch keins. In aller Herrgottsfrühe fuhren unser Kfz-Gruppenführer (Ufw.D),ein Kraftfahrer(Gefr. H.) und ich mit einem LO 2500 los. Mein Navi gibt mir heute für die Strecke 2 Stunden und 30 Minuten. Außer keinem Stau gab es 1965 auch noch kein Navi, wir waren gegen Mittag in der Skatstadt, gingen irgendwo irgendwas essen und meldeten uns danach in der Dienststelle. Die Übernahme war schnell abgeschlossen und der Minikonvoi konnte sich in Richtung Spreewald auf den Weg machen. Angewiesen war für den generalüberholten Motor eine stark verminderte Höchstgeschwindigkeit. D. fuhr mit dem LO vor uns her, H. begeisterte sich am SIS-Motorengeräusch und ich genoss neben ihm auf der breiten Lederbank die Fahrt in den Nachmittag. Von Zeit zu Zeit sahen wir den LO auf den damals noch bescheidenen kleinen Rastplätzen auf uns warten, alles war gut. So lange, bis mein Fahrer erschreckt auf die Öldruckanzeige wies. Das analoge Anzeigeinstrument „масло“ war auf Null gefallen. Wir hielten am Rand der Autobahn, zogen den Ölmessstab. Das Niveau war vorschriftsmäßig. Wir öffneten einen Ventildeckel und sahen, wie dort bei laufendem Motor das Öl spritzte. Also eigentlich alles in Ordnung – bis auf die verdammte Anzeige. Irgendwann war D. von der Autobahn abgefahren, hatte gewendet, uns gesucht und später gefunden. Gemeinsam beschlossen wir, mit noch niedrigerer Drehzahl weiterzufahren, aber vorsichtshalber an der nächsten Tankstelle Öl zu besorgen. Nun lebten wir in einer Zeit, in der legiertes Motoröl, genannt HD-Öl , in der DDR gerade so bekannt geworden war. Bei der NVA, also auch bei unserem SIS, war es im Einsatz. Bei der jetzt begonnenen Suche merkten wir aber ganz schnell, dass wir damit noch eine Ausnahme darstellten. Eine Mischbarkeit mit herkömmlichem Mineralöl galt als ausgeschlossen. Der erste Anlaufpunkt, die Autobahntankstelle Freienhufen, musste passen. Aber es gab Tipps, wo wir „Glück“ haben könnten. Im Braunkohlebezirk um Senftenberg sollte es Tankstellen geben, die die gesuchte Spezialität im Angebot hätten. Mittlerweile war es dunkel geworden, die Fahrt machte immer weniger Spaß. Uns plagte der Hunger, die Ungewissheit und das Unbehagen, das Fahrzeug zu schädigen, drückten auf die Stimmung. Um es kurz zu machen: Wir bekamen auf unserer Suche weder das begehrte Öl, noch was zu essen und kamen am späten Abend hungrig und todmüde aber mit einem (bis auf das defekte Anzeigeinstrument) unbeschädigten SIS in Striesow an. Übrigens, ein originales „масло“ –Anzeigeinstrument wurde kürzlich bei e-bay für 29,95 Euro angeboten.
 
 Eckhard Spiering (Eintrag 1401) schrieb am 05.02.2020 um 20:52 Uhr : | Details
 
Hallo Ihr alten Kampfgefährten. Eine wunderbare Seite. Schöne Grüße an alle, die solch eine Seite veröffentlicht haben.
 
 Thomas Möller (Eintrag 1400) schrieb am 01.02.2020 um 21:12 Uhr : | Details
 
Hallo ihr Ehemaligen,
war diese Woche zu einem Kunden in Hohenmölsen unterwegs. Auf Google-Earth sah es aus wie die Kippe und das Gelände des ehemaligen FRR-3. Als ich da war, hat es sich bestätigt. Die Wachmannschaft war im ehemaligen KDP. Ich hab mich gleich an die Klagemauer erinnert. Jetzt ist dort Agco-Fendt drinne. Leider findet man so gut wie nichts über das FRR-3 im Internet.
Gruß Thomas
 
 a,grunwald (Eintrag 1399) schrieb am 01.01.2020 um 08:29 Uhr : | Details
 
allen aa der futt und der futk besonders der 314. gesundheit und gottes segen.
 
 koehlerliesel (Eintrag 1398) schrieb am 31.12.2019 um 17:57 Uhr : | Details
 
Hallo Kameraden der FuTT
Ich wünsche Euch allen und Euren Familien und Bekannten einen guten Rutsch ins neue Jahr 2020.
Außerdem wünsche ich Euch viel Erfolg und Gesundheit im neuen Jahr mit Euren Lieben.
Besondere Grüße an alle Athenstedter und die Steinheider.
Es grüßt Euch Köhlerliesel aus Lauscha
 
 Bernd Hülle (Eintrag 1397) schrieb am 24.12.2019 um 12:05 Uhr : | Details
 
Ich wünsche allen Kameraden, die mit mir in Pragsdorf 1971 bis 74 gedient haben, ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue jahr.
 
 Rafail Kasimov (Eintrag 1396) schrieb am 24.12.2019 um 08:49 Uhr : | Details
 
Ich wünsche allen Lesern der Seite ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue 2020 Jahr, besonders Thomas Krüger,Werner Lerche , Gerald Feister,  Peter Unterdörfer, Gunter Seidel und den anderen Soldaten der FuTK-313 Neustadt und FuTK-723 Schöneck GSSD. (Russland, Soldat 1983-1985) Vielleicht wird es ein Jahr des Erinnerns und Wiederfindens. Habe noch viele gute Erinnerungen.
Grüße, Rafail Kasimov.
 
 Gefreiter der Reserve Dankert (Eintrag 1395) schrieb am 21.12.2019 um 19:36 Uhr : | Details
 
Allen Soldaten, Unteroffizieren und Offizieren der ehemaligen FuTT - besonders denen des FuTB-33 in Pudagla - und ihren Angehörigen wünsche ich besinnliche Weihnachtsfeiertage. Diesbezüglich auch einen feuchtfröhlichen Rutsch ins neue Jahrzehnt 2020.
Gefreiter der Reserve Reiner Dankert
Nachtrag: Herrn Michael Günther, dem fleißigen Redakteur dieser Seite, einen besonderen Dank für seine unermüdliche Arbeit und Gestaltung dieser Seite und seiner Familie einen besonderen Weihnachtsgruß und einen feuchtfröhlichen Rutsch ins neue Jahr von mir.
Gefreiter der Reserve Reiner Dankert
 
 Frank Michel (Eintrag 1394) schrieb am 20.12.2019 um 16:23 Uhr : | Details
 
Ich wünsche allen Angehörigen der Funktechnischen Truppen und ihren Familien ein schönes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr.
Ufw. Frank Michel
 
 Jürgen Krause (Eintrag 1393) schrieb am 15.12.2019 um 11:34 Uhr : | Details
 
Hallo, eine kurze Beobachtung in der Gegenwart brachte Erinnerungen an die Vergangenheit ins Hirn. Vor und hinter einer langgezogenen Bahnbaustelle sah ich dick vermummte Gestalten in Warnbekleidung mit kleinen Tornistergeräten. Eine etwa 1,5 m lange Stabantenne aus Alu-Teleskopstäben ragte daraus hervor. Es waren die Sicherungsposten, die die Kollegen auf der Baustelle vor herannahenden Zügen warnten. Kam mir doch sofort unsere R-109 mit Kulikowantenne in den Sinn. Das damalige Funkgerät möchte ich zwar heute nicht mehr lange auf dem Kreuz haben, die Antenne war aber - glaube ich - der modernen Alukonstruktion überlegen. Im rauen Baustelleneinsatz kann ein kleiner Knick im Rohr das Einschieben unmöglich machen. Die Kulikowschen "Perlen" waren platzsparend und unverwüstlich.
Danke für die guten Wünsche im Gästebuch - auch von mir allen Lesern und Schreibern ein frohes und gesundes Weihnachtsfest!
 
| Aeltere > | Eintraege 1402 - 1393 | < Neuere |


NeoSonic neoBook © 2001,2002 by neosonic network