Gaestebuch der Seiten der FuTT der NVA
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Bisher gibt es 1434 Eintraege.

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 Bernd Hülle (Eintrag 1424) schrieb am 08.05.2020 um 19:33 Uhr : | Details
 
Hallo ihr Ehemaligen
Durch Corona hat man ja Zeit über alte Zeiten nachzudenken.
Auch von mir mal eine kleine Anekdote: Es muss so um 1973 gewesen sein in der FuTK-231 in Pragsdorf. Es war eine Gruppe des Warschauer Vertrages angekündigt, die dann im Gefechtsstand des Bataillons irgendwelche Sachen machen oder überprüfen wollte. Ein kleiner Uffz. durfte ja wegen der Geheimhaltung nichts wissen. Ich war Wachhabender und die ganze Aktion war - wie so üblich - Tage vorher mit Putzen und so vorbereitet worden. Am Tag des Besuches (wir hatten einen neuen "ein Strich - kein Strich" erhalten, Helm wurde neu gestrichen) trat die Wache raus, mit Meldung und so und die ganze PKW-Kolonne rauschte durch. Der letzte Wagen hielt an und ein schon etwas älterer Oberst stieg aus und klopfte mir auf die Schulter: "Sehr gut gemacht, Genosse Unteroffizier! Aber das nächste Mal machen sie doch besser ein Magazin in die Mpi!" - und er grinste dabei. Bingo!! Der russische General in der Truppe soll ein Bruder des Kosmonauten Beregowoi gewesen sein. Vielleicht kann sich noch irgend jemand an die Sache erinnern? Gruß den Ehemaligen
 
 Uwe Schütze (Eintrag 1423) schrieb am 07.05.2020 um 15:52 Uhr : | Details
 
Hallo
ich diente von 1984 bis 1986 in der FuTK-434 in Karenz. Am 29.9.1985 gab es dort ein Fußballturnier, bei dem ich eine ziemlich schwere Knieverletzung erlitt. Vielleicht erinnert sich ja der eine oder andere noch an mich ?
 
 Uwe (Eintrag 1422) schrieb am 04.05.2020 um 21:05 Uhr : | Details
 
Hallo Leute,
ich war von 1980-81 in Cölpin und habe dort im Bunker die Daten, die die Planzeichner auf die Karte malten, ausgewertet und jeden feindlich anmutenden Flug blitzartig nach Cottbus gemeldet. Neben mir da oben saß immer der diensthabende Offizier. Der Major Meier, mit schnarrender Stimme ins Petifon gebrüllt, bedeutete höchste Gefahr Vielleicht gibt´s ja hier noch ein paar Zeitgenossen
 
 koehlerliesel (Eintrag 1421) schrieb am 02.05.2020 um 20:15 Uhr : | Details
 
Hallo Kameraden
Ja das Bandmaßtragen war schon so eine Sache. Es hat aber trotzdem lange gedauert, bis der Meter-fünfzig vollständig abgeschnitten war. Mir kam es zumindest so vor. Für den Ausgang hatte ich aus Holz geschnitzt eine Hand mit langem Daumen der durch Zeigefinger und Mittelfinger gesteckt war und in einem Stück Unterarm mit Schlitz befand sich das Bandmaß. Für alle Tage war mein Bandmaß in einer Blechabschirmung von einer Röhre der Funkmeßstation. Ab den letzten 30 Tagen wurde bei uns das Bandmaß offen getragen. Dadurch sind einige verlustig gegangen. Die Schnipsel wurden nach Hause geschickt und eine Sektflasche beklebt, die dann geleert wurde, wenn man wieder zu Hause war.
Ja die Zeit rast und wir werden immer älter. Eines Tages sind wir vergessen, aber solange es uns noch gibt, können wir uns ja noch schreiben.
Ich wünsche allen Ehemaligen, daß ihr schön gesund bleibt mit euren Angehörigen.
Grüße an meine 613 ner aus Athenstedt und der 512 er aus Steinheid.
Es grüßt Euch Köhlerliesel aus Lauscha.
 
 Gefreiter der Reserve Dankert (Eintrag 1420) schrieb am 02.05.2020 um 19:44 Uhr : | Details
 
Leute, wie doch die Zeit vergeht. Am 03.05.1972 begann mein Wehrdienst in Altwarp (Grundausbildung). Danach wurde ich zum FuTB-33 "delegiert", als Planzeichner/Auswerter. Ja, es war schon eine aufregende Zeit. Im Oktober 1973 wurde ich in die Reserve versetzt. Das Ritual mit dem 150 cm langen Bandmaß, Bandmaßanschnitt und das tägliche kürzen um einen cm war lustig und aufregend. Wurde ein Bandmaß von einem Offizier entdeckt, wurde es eingezogen. Das Bandmaß wurde farblich gestaltet und in allerlei Behältnisse "verpackt", von der Gummie-Ente bis hin zum selbstgezimmerten "Holzsarg in Kleinstformat". Es mußte stets "am Mann" getragen werden. Die täglich abgeschnittenen cm wurden dann am Tag der Entlassung vom LKW, der uns "EK's zum Bahnhof brachte, lustvoll am KDP verstreut. Ja, so war es.
Nun grüße ich alle ehemaligen Soldaten, Unteroffiziere und Offiziere des FuTB-33. Der Gefreite der Reserve R. Dankert
 
 didi (Eintrag 1419) schrieb am 30.04.2020 um 09:47 Uhr : | Details
 
Heute vor genau 50 Jahren wurde ich vom Grundwehrdienst in der FuTK Sömmerda (Pulverturm) entlassen. Kaum zu glauben, wie die Zeit vergeht, aber trotzdem sind noch viele Erinnerungen (meist die positiven) vorhanden. War schon ein komisches aber auch befreiendes Gefühl den letzten Bandmassschnipsel zu entsorgen, die Zivilklamotten anzuziehen und beim Morgenappell mal keine saubere Kragenbinde vorweisen zu müssen Unser damaliger KC Major Hans Vetter, der ansonsten immer militärisch exakt und knallhart auftrat, zeigte sich an diesem Morgen mal von einer ganz anderen Seite und verabschiedete alle EK's mit einem Händedruck und ein paar persönlichen Worten. Leider habe ich in diesem Forum nichts wieder von den damaligen "Mitstreitern" gehört, aber vielleicht meldet sich ja mal jemand. Allen Ehemaligen der FuTT wünsche ich , besonders in dieser Zeit, alles Gute.
 
 Uwe Sandmann (Eintrag 1418) schrieb am 25.04.2020 um 16:40 Uhr : | Details
 
Hallo Kameraden,
ich bin durch Zufall auf diese Seite gestossen. Es ging in einem Gespräch mit Freunden um die Strahlung der 5G Netze.
Und da hatte ich durch meinen aktiven Dienst bei den FuTT der NVA in Bezug auf Strahlung was beizutragen. Gedient habe ich als Funkortertruppführer von 11/76 bis 10/79 im FuTB-31 Objekt 04, also keine "Mikrowelle". Am Standort war auch die FuTK-311 mit den richtigen Funkmeßstationen. Und aus meinen Erinnerungen weiß ich noch, daß wir uns mit den Rücken zur Kabine gestellt haben und ein warmer Schauer durch den Körper ging, wenn die Antenne rum kam. In Döbern haben sich die Bürger beim Fernsehen auch immer über die schönen Streifen im Bild "gefreut". Kurz, nicht das ich wüßte einen Schaden genommen zu haben, aber ich hatte meinen Freunden damit sagen wollen, daß wir bei den FuTT ganz anderen Strahlen ausgesetzt waren ohne gleich tot umzufallen. Gesund war es sicher nicht.
Ganz besonders habe ich mich über das Foto FuTB-31 1978 Kollektiv Hptm.Wiesel gefreut. Zweite Reihe 5ter von lnks hab ich mich wiedererkannt. An ein paar Gesichter kann ich mich noch erinnern - aber leider fallen mir kaum Namen ein. Mein direkter Vorgesetzter war, glaub ich, Hptm. Tauscher. Ich hätte nicht gedacht, diese Zeit noch mal so lebendig werden zu lassen.
Es kommen da auch schöne Erinnerungen auf. Z.Bsp.das Spiel für die Frischlinge "Tausch doch mal die Leuchtstoffröhre in der Kabine aus" Auf dem Weg dahin Sender an - und schon flog die Leuchtstoffröhre als diese wie von Zauberhand aufleuchtete durch die Luft und die meisten waren kreidebleich vor Schreck. Und wir Gestandene hatten unsern Spass. Für mich war es eine erlebnisreiche Zeit. Ich kann mich nicht an irgendwelche negativen Erfahrungen erinnern oder schon vergessen, weil doch nicht so tragisch.
Allen ehemaligen vor allem Gesundheit.
Mit dem Virus ist es jetzt schlimmer wie damals im DHS . Das waren mal 24 oder 48 Stunden eingesperrt. Urlaub und Ausgang auf ein Bier gab's dann aber.
Wir können nur hoffen, auch die jetzige Zeit gut zu überstehen.
 
 koehlerliesel (Eintrag 1417) schrieb am 19.04.2020 um 19:55 Uhr : | Details
 
Hallo Kameraden
Ja ich bin etwas weiter weg von den Flughäfen. Die nächsten sind Erfurt, Nürnberg, Hof. Dresden, Leipzig und Frankfurt am Main ist schon was weiter weg. Ich sehe nur die einsamen Kondensstreifen der Frachtmaschinen, die bei mir vorüber ziehen. Auch in Richtung London und Amsterdam.
Heute habe ich eine Ostthüringen Rundfahrt gemacht und bin am Standort Lehesten vorbei gekommen. Ich war vor einiger Zeit mal oben auf dem Berg, da steht ja nun der Altvaterturm mit seiner Ausstellung und einige Reste der Kompanie. Bei schönem Wetter hat man eine fantastische Aussicht von dem Turm. Es gab damals auch noch eine Gaststätte am Fuße des Turms. Was heute ist, kann ich nicht sagen. Das beste ist heute zur Coronazeit, dass man sich eine eiserne Reserve ins Auto legt, um nicht vom Fleisch zufallen. Ja mit dem rauskommen in den Urlaub und in den Ausgang das war schon so mit dem Isoliertsein. Ich habe heute noch 6 x 06 Uhr Ausgänge, aber ich weiß nicht, wo ich die antreten kann und darf. Das DHS hat halt eine Opferbereitschaft gefordert.
Es grüßt Euch alle euer Köhlerliesel aus Lauscha. Bleibt alle schön gesund!
Besondere Grüße an meine Athenstedter und den Steinheidern, wo ich ja Blickkontakt habe mit der FuTK-512.
 
 L. Gabler (Eintrag 1416) schrieb am 15.04.2020 um 22:26 Uhr : | Details
 
Hallo alle zusammen
Ich will mich auch mal wieder melden. Bin sehr schreibfaul, mußte in meinem Berufsleben zu viel schreiben.
Ja, zu den Flugbewegungen kann ich nur sagen: Es ist nicht ruhiger bei uns - immer so an die 50 Flugzeuge am Tag. DHL schläft nicht und ich in Halle-Saale bin nahe dran
Also bleibt gesund und Grüße an alle, aber besonders an alle vom FuTB-31, vor allem an die, die von 75 bis 76 in Döbern gedient haben.
Lothar
 
 Karl der Große (Eintrag 1415) schrieb am 15.04.2020 um 20:55 Uhr : | Details
 
Es war schon so. dass man durch das DHS "eingesperrt" war. Wer in den Urlaub fahren wollte konnte von Glück reden, wenn er dabei war. War auch nur wenige Tage Zuhause !! Aber als Funker 1968 konnte man einige Frequenzen durchkurbeln vom "sogenannten Klassenfeind (Deutschlandfunk. Radio Luxembourg u.a)" und sich auch eine andere Meinung bilden von der ich auch heute noch profitiere. Meine Verwandtschaft, die nicht weit vom Posten entfernt war, hat mich ab und zu mit Hochprozentigen versorgt. Das hat mir Mut und Durchhaltevermögen vermittelt.
Wehrpflichtiger 2.5.67 31.10.1968 - FuTB-2 - Posten412
Übrigens mein nächster Verwandter mit dem ich am 2.5.1967 eingezogen wurde hat Mitte Mai 1967 im Grundwehrdienst an der Grenze in Hohen Neuendorf/Berlin Selbstmord begangen. Das belastet mich bis heute noch !!
 
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